DISINFO: Die schwedische Königsfamilie könnte den Mord an Olof Palme in Auftrag gegeben haben.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: polit.info ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: March 01, 2021
  • Article language(s): Russian
  • Genannte Länder/Regionen: Schweden

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Polizei

DISINFO: Die schwedische Königsfamilie könnte den Mord an Olof Palme in Auftrag gegeben haben.

SUMMARY

Die interessanteste Theorie ist, dass die schwedische Königsfamilie mit dem Mord verbunden ist. Während seiner ersten Amtszeit griff Olof Palme den jungen König Carl XVI. Gustaf an und minderte dessen Autorität. Der sozialistische Führer machte sich über die Privilegien des Königs lustig und behauptete, die Königsfamilie habe Angst zu fliegen, weshalb sie einen speziellen Bahnhof in Stockholm errichten ließ. Palmes Kabinett führte 1974 auch eine neue Verfassung ein, die die meisten Befugnisse des Königs einschränkte.

Eine königliche Rache könnte das Fehlen von Maßnahmen seitens der Polizei und die Versuche erklären, einen politischen Mord zu verschleiern.

RESPONSE

Eine unbegründete Behauptung, präsentiert ohne den Hauch eines Beweises.

Der Mord an Palme 1986 ist ein nationales Trauma Schwedens und eine der größten polizeilichen Ermittlungen der Welt. Die Untersuchung wurde 2020 geschlossen, da die Staatsanwaltschaft erklärte, dass keine weiteren Beweise vorlägen, die den Fall vor Gericht bringen könnten. Seit dem Mord wurden Hunderte von Theorien untersucht, von der Polizei, von den Medien und von verschiedenen privaten Ermittlern. Dutzende von Tätern wurden vorgeschlagen, Hunderte von Theorien wurden vorgetragen.

Die in dieser Behauptung vorgebrachte Theorie wird von keinem Dokument, keiner Untersuchung oder Quelle unterstützt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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