DISINFO: Die USA drängen die Länder im Südkaukasus schrittweise in einen Krieg mit Russland.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die USA drängen die Länder im Südkaukasus schrittweise in einen Krieg mit Russland.

SUMMARY

US-Vizepräsident JD Vance besuchte Armenien und Aserbaidschan. Washingtons enges Augenmerk auf die Länder des Südkaukasus verheißt weder für Armenien noch für Aserbaidschan Gutes. Es ist nur ein Schritt von den engen Beziehungen der USA zu postsowjetischen Ländern zu ihrem Krieg mit Russland. Die Lektionen aus Georgien und der Ukraine belegen dies. Die Orte, an denen US-Waffen erscheinen, haben so oder so irgendwann keinen Frieden mehr.

RESPONSE

Diese unbegründete und wiederkehrende pro-kremlische Desinformationsbehauptung beschuldigt angeblich einen immer-aggressiveren Westen, eine anti-russische Agenda im Kaukasus und anderen post-sowjetischen Ländern zu verfolgen, um zu versuchen, Russland einzukreisen. Diese Erzählung stellt Russland fälschlicherweise als Ziel westlicher Feindseligkeit dar. Pro-kremlische Medien verbreiten die Behauptung, dass der post-sowjetische Raum, einschließlich Südkaukasus und Zentralasien, ausschließlich im geopolitischen Einflussbereich Russlands liege und versuchen, jede andere Zusammenarbeit zwischen dem Westen zu diskreditieren.

Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist der Südkaukasus eine Region mehrerer ethnisch-politischer Konflikte in Abchasien, Berg-Karabach und Südossetien. Bis heute besetzt Russland 20 Prozent des Territoriums Georgiens. Über den Südkaukasus hinaus ist die Ukraine weiterhin Opfer der unprovozierten und brutalen Aggression Russlands.

Westliche Länder unterstützen Frieden und Sicherheit in der Region Südkaukasus. Die EU hat ein starkes Interesse an einem politisch stabilen und wirtschaftlich wohlhabenden Südkaukasus im vollen Verständnis mit den dortigen Staaten. Sie hat eine prominente Vermittlungsrolle in den Verhandlungen übernommen und ist dazu verpflichtet. Die Hohe Vertreterin der EU sagte in ihrer Erklärung vom 8. August 2025, dass: „Die EU unterstützt den Normalisierungsprozess zwischen Armenien und Aserbaidschan voll und ganz und arbeitet seit Jahren mit beiden Parteien und unseren internationalen Partnern zusammen, um die Bedingungen für einen dauerhaften Frieden zu schaffen (...) Wir beglückwünschen beide Seiten und die US-Verwaltung nachdrücklich dafür, dass sie den Schwung nutzen und Fortschritte ermöglichen.“

Die Beziehungen zwischen Russland und Aserbaidschan scharf belastet wurden, nachdem Ende Juni 2025 zwei ethnische Aserbaidschaner während Polizeirazzien in der russischen Stadt Jekaterinburg starben. In den letzten Jahren hat Jerewan versucht, seine Abhängigkeit von Russland zu reduzieren und engere Beziehungen zur EU und den USA zu erkunden. Ein Gesetz, das am 4. April 2025 vom armenischen Präsidenten in Kraft gesetzt wurde, erklärte formal Armeniens Absicht, den Prozess zur Aufnahme als EU-Mitglied zu beginnen.

Lesen Sie frühere Desinformationsfälle, die behaupten, dass der Westen beabsichtigt, einen Konflikt zwischen Russland und dem Kaukasus zu schüren, dass der Westen möchte, dass Armenien und Aserbaidschan brennen, und dass die EU den Kaukasus als Sprungbrett nutzt, um Druck auf Russland auszuüben.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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