DISINFO: Es gibt keine zuverlässigen Beweise dafür, dass Russen in Libyen kämpfen.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Es gibt keine zuverlässigen Beweise dafür, dass Russen in Libyen kämpfen.

SUMMARY

Im Moment gibt es keinen einzigen russischen Soldaten in der Kriegszone in Libyen. Das Außenministerium wurde nicht über zuverlässige Daten zu russischen Staatsbürgern informiert, die an Kämpfen auf libyschem Territorium beteiligt sind.

Die Absicht besteht darin, eine falsche Vorstellung zu erzeugen, die behauptet, dass Moskau in den libyschen bewaffneten Konflikt eingegriffen hat und öffentlich auf die Seite eines der Teilnehmer gestellt hat. Russland tut sein Bestes, um einen Waffenstillstand und eine politische Lösung für die Krise in Libyen zu fördern. Es wurden niemals Absichten nachgewiesen, eine der konfliktierenden Parteien zu unterstützen.

RESPONSE

Eine wiederkehrende Desinformationsnarrative über die Wagner Gruppe und die russische Präsenz in Libyen.

Bloomberg berichtete, dass mehr als 100 Wagner-Auftragnehmer Anfang September in Libyen angekommen sind, um General Khalifa Haftar bei seiner Offensive gegen die GNA in Tripolis zu unterstützen, die im April begann. Die Gruppe ist eine private Armee, die mit dem Kreml verbunden ist und an der Front des libyschen Krieges kämpft.

Die russische Firma Wagner Group ist eine schattenhafte Söldnerorganisation, die im Auftrag des Kremls aktiv an Konflikten von der Ukraine über Syrien bis zur Zentralafrikanischen Republik beteiligt ist. Die Mitglieder der Wagner-Gruppe sind größtenteils ehemalige Soldaten, die verdeckt zur Unterstützung russischer Streitkräfte in Syrien und der Ukraine gekämpft haben, gemäß Reuters-Interviews mit Dutzenden von Auftragnehmern, deren Freunden und Angehörigen.

Laut Foreign Policy, fiel die Gruppe nach der syrischen Offensive in Ungnade und versucht in letzter Zeit, Arbeit in Afrika zu finden, um lokale Milizen auszubilden und Verträge für private Sicherheitsdienste abzuschließen. Drei russische Journalisten, die Wagner's Präsenz in der Zentralafrikanischen Republik untersuchten, wurden im Sommer 2018 ermordet. Andere wurden bedroht.

Um mehr über die Desinformationsnachricht bezüglich der Wagner-Gruppe zu erfahren, überprüfen Sie unseren Bericht über einen russischen Versuch, alle Beweise zu vertuschen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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