DISINFO: Die Teilnahme von Tsikhanouskaya an einem EU-Ratsmeeting ist eine Einmischung in die Angelegenheiten von Belarus.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Teilnahme von Tsikhanouskaya an einem EU-Ratsmeeting ist eine Einmischung in die Angelegenheiten von Belarus.

SUMMARY

Die Teilnahme der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin an den belarussischen Wahlen, Svyatlana Tsikhanouskaya, an dem Treffen der EU-Außenminister deutet darauf hin, dass Brüssel sich von seiner Ankündigung, keine Absicht zu haben, in die inneren Angelegenheiten Weißrusslands einzugreifen, entfernt hat.

RESPONSE

Dies ist Teil einer laufenden russischen Desinformationskampagne über die nach der Wahl stattfindenden Proteste in Belarus, die Demonstrationen gegen Präsident Alexander Lukaschenko als westlich gesteuert darstellen. Die Außenminister der EU trafen Tikhanovskaya vor einem Treffen des Europäischen Rates, das dazu gedacht war, die Situation in Belarus und die Sanktionierung von 40 belarussischen Beamten zu erörtern. Die Proteste in Belarus brachen aus, um die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl am 9. August anzufechten, die von einem großen Teil der belarussischen Gesellschaft als betrügerisch angesehen werden. Die Europäische Union hat ebenfalls erklärt, dass die Wahlen weder frei noch fair waren. Lesen Sie ähnliche Desinformationsfälle, die behaupten, dass “die Vereinigten Staaten hinter den Protesten in Belarus stehen”, dass "die belarussischen Proteste aus den USA, Polen, Litauen und Tschechien gesteuert werden" und dass die Einmischung in Belarus einem ähnlichen Modell folgt wie dem in Venezuela

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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