DISINFO: Trumps Angriff auf Grönland bedeutet, dass die NATO tot ist.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: noticiaslatam.lat ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: January 11, 2025
  • Article language(s): Spanish
  • Genannte Länder/Regionen: USA, Dänemark, Grönland

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Trumps Angriff auf Grönland bedeutet, dass die NATO tot ist.

SUMMARY

Berater und Verbündete des gewählten US-Präsidenten Donald Trump warnen, dass seine Idee, das Territorium Grönlands von Dänemark zu übernehmen, ernsthaft gemeint ist. Und da Trump selbst den Einsatz von Gewalt hierfür nicht ausschloss, sieht man, wie ein NATO-Land ein anderes NATO-Land unabhängig von ‘Artikel 5’ angreifen würde. Dies spiegelt wider, dass die NATO tot ist.

RESPONSE

Diese Desinformationsgeschichte ist ein Versuch, die Situation, die durch die Aussagen des designierten US-Präsidenten Donald Trump bezüglich Grönlands geschaffen wurde, auszunutzen, um langfristige pro-kremlische Desinformationsbotschaften gegen NATO zu fördern.

Nachdem Trump einen neuen Botschafter für Dänemark nominiert hatte, äußerte er in seinem Truth Social-Konto, dass „Für Zwecke der nationalen Sicherheit und Freiheit auf der ganzen Welt die Vereinigten Staaten von Amerika das Eigentum und die Kontrolle über Grönland für eine absolute Notwendigkeit halten“. Als er gefragt wurde, ob er den Einsatz militärischer Gewalt ausschließen würde, weigerte er sich, dies zu tun.

Während es einige Medien-kommentare über eine mögliche militärische Übernahme Grönlands durch die USA gegeben hat, bleibt es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Desinformationsgeschichte eine sehr entfernte Möglichkeit. Viele Experten, globale Führer und Politiker glauben nicht, dass Trump es ernst meint mit dem Einsatz militärischer Gewalt. Dänische Behörden sind im Kontakt mit Trumps Team und zeigen ihre Bereitschaft, die Sicherheit in Grönland zu erhöhen oder die US-Militärpräsenz auf der Insel zu verstärken, was zeigt, dass US-Sorgen angesprochen werden können, ohne Grönland für die USA zu beanspruchen und darauf hinzuarbeiten, eine direkte Konfrontation mit der neuen Trump-Administration zu verhindern.

Pro-kremlische Desinformation nutzt diese Situation aus. Propagandisten wie Wladimir Solowjow feierten Trumps Haltung, da sie behaupten, sie bestätige Russlands expansionistische Bestrebungen. Der Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, hat einen Vergleich zwischen einer eventuellen Konsultation in Grönland und den illegalen Annexionsreferenden in den ukrainischen Regionen Cherson, Saporischschja, Lugansk und Donezk hergestellt. Versuche, die Unterschiede zwischen NATO-Verbündeten zu übertreiben und sie als massive transatlantische Krise darzustellen, wie in dieser Desinformationsgeschichte, sind Teil dieser Ausnutzung.

Siehe ähnliche Fälle über die NATO wie NATO ist so eine Katastrophe, dass die USA nach 9/11 nicht ihre Hilfe wollten und Grönland wie Dänemark kann zu den USA nicht nein sagen, wenn Washington Grönland haben will.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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