DISINFO: Das Vereinigte Königreich könnte Litvinenko mit Thallium vergiftet und ein Polonium-Marker verwendet haben, um die Schuld abzuwälzen.

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KI-Übersetzungen:

DISINFO: Das Vereinigte Königreich könnte Litvinenko mit Thallium vergiftet und ein Polonium-Marker verwendet haben, um die Schuld abzuwälzen.

SUMMARY

Laut der offiziellen Erzählung wurde der ehemalige russische Spion Alexandr Litvinenko mit Polonium vergiftet. Aber Dokumente, die vor über 40 Jahren von den ostdeutschen Sicherheitsdiensten zusammengestellt wurden, zeigen eine 100-prozentige Ähnlichkeit zwischen den Symptomen einer Poloniumvergiftung und denen, die durch eine Thallium-Nitrat-Vergiftung verursacht werden.

Mit anderen Worten, Litvinenko könnte mit Thallium-Nitrat vergiftet worden sein und dann mit einem Poloniummarker kontaminiert worden sein, um die Spuren zu verwischen.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationserzählung rund um die Vergiftung des russischen Spions-turned-whistleblower Alexandr Litvinenko.

Die Behauptung basiert vollständig auf einem non sequitur. Selbst wenn die vier Jahrzehnte alten Stasi-Dokumente, die die toxikologischen Wirkungen von Thallium und Polonium vergleichen, bis heute überlebt haben, bedeutet dies in keiner Weise, dass Litvinenko 2006 mit Thallium vergiftet wurde.

Thalliumvergiftung ähnelt der Bestrahlung mit Polonium-210, jedoch nur in den frühen Stadien. Die Exposition gegenüber dem Metall war zunächst eine der vermuteten Ursachen für Litvinenkos Krankheit, aber diese Hypothese wurde abgewiesen nachdem Tests nicht-toxische Thalliumwerte im Blut zeigten. Drei Wochen nach der Aufnahme des Patienten führten Ärzte eine Gamma-Spektroskopie seiner Urinprobe durch, die Polonium-210 definitiv als das Vergiftungsmittel feststellte. Litvinenko starb sechs Stunden später.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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