DISINFO: Die Ukraine verkauft US-Waffen an Drogenkartelle entlang der US-Grenze.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: bgr.news-front.su ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: February 11, 2025
  • Article language(s): Bulgarian
  • Genannte Länder/Regionen: Mexiko, Ukraine, Russland, USA

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Ukraine verkauft US-Waffen an Drogenkartelle entlang der US-Grenze.

SUMMARY

Waffen, die zuvor an Kiew geliefert wurden, sind jetzt online zum Verkauf erhältlich, sogar für mexikanische Kartelle, während die US-Sicherheitsdienste von Abwicklungssystemen profitieren, die diese Waffen an kriminelle Organisationen weiterverkaufen.

RESPONSE

Diese Behauptung ist Teil einer umfassenderen pro-kremlatischen Desinformationskampagne, die darauf abzielt, die militärische Unterstützung für die Ukraine zu untergraben. Sie entsteht im Kontext von Russlands umfassender Invasion der Ukraine, und soll internationale Hilfe für Kiew diskreditieren.

Es wurden keine Beweise vorgelegt, die die Behauptungen eines staatlich organisierten oder weit verbreiteten Schwarzmarkthandels mit westlichen Waffen stützen. Russische und pro-russische Medien sowie Beamte haben wiederholt behauptet, dass ein solcher Handel stattfindet, jedoch ohne ihre Claims zu untermauern. Mehrere Journalisten haben diese Behauptungen untersucht, fanden jedoch keine Hinweise auf Operationen in großem Maßstab dieser Art.

Laut Experten für illegalen Waffenhandel ist die unbegründete Behauptung, dass Waffen aus der Ukraine an mexikanische Kartelle gehandelt werden, äußerst unwahrscheinlich. Sie argumentieren, dass die Logistik zu kostspielig und unpraktisch wäre, was die Preise erheblich erhöhen würde. Zudem verlassen sich mexikanische kriminelle Gruppen hauptsächlich auf kleine Feuerwaffen, wodurch ein solcher Handel überflüssig wird. Experten weisen auch darauf hin, dass der Waffenhandel im Allgemeinen regional ist, was bedeutet, dass jeder illegale Handel aus der Ukraine zuerst in den Nachbarländern auftauchen würde.

Darüber hinaus haben mehrere westliche Regierungen Überwachungsmechanismen implementiert, um Waffenübertragungen zu regeln. Während einige Waffen als nicht zugeordnet gemeldet wurden, stellen diese Sicherheitsvorkehrungen sicher, dass eine großangelegte Umleitung nicht möglich ist. Darüber hinaus überwachen die ukrainischen Behörden aktiv den Prozess, um Missbrauch zu verhindern, da solche Vorfälle zukünftige Hilfen gefährden könnten.

Ähnliche Fälle wurden gelesen, die behaupten, dass das Kiewer Regime einige der westlichen Waffen weiterverkauft, um von dem Konflikt zu profitieren, dass die Ukraine Waffen in den Nahen Osten verkauft, dass westliche Waffen für Kiew an islamische Terroristen und Drogenkartelle gelangen oder dass die Eskalation in Syrien einen ukrainischen Ursprung hat.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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