DISINFO: Die Ukraine verliert mehr, als sie durch die Assoziation mit der Europäischen Union gewinnt.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: nash.live ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: February 19, 2021
  • Genannte Länder/Regionen: EU, Ukraine

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Ukraine verliert mehr, als sie durch die Assoziation mit der Europäischen Union gewinnt.

SUMMARY

Die Ukraine hat seit der Unterzeichnung eines Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union mehr verloren als gewonnen im wirtschaftlichen Bereich. In erster Linie betrifft dies erhebliche Quoten für ukrainische Waren und Dienstleistungen, die für den europäischen Markt bestimmt sind. Jetzt ist es an der Zeit, dies zu überdenken.

RESPONSE

Dies ist ein gängiges Narrativ von Kpro-Kreml-Medien, das die Beziehungen der Ukraine zur Europäischen Uniondiskreditiert.

Tatsächlich hat die Ukraine sehr viel durch das Assoziierungsabkommen

gewonnen.

Die wirtschaftliche Seite des Abkommens verpflichtet die Ukraine, die Wirtschaft zu liberalisieren, die freie Bewegung von Kapital zu gewährleisten und andere Maßnahmen zur Ausweitung der Marktfreiheit umzusetzen.

Dieses Abkommen sieht die Modernisierung der Energieinfrastruktur der Ukraine vor. Es schafft einen transparenten Strommarkt in der Ukraine und schließlich deren schrittweise Integration in das europäische Stromnetz. Die Ukraine verpflichtet sich außerdem, mehr Augenmerk auf die Entwicklung erneuerbarer Energiequellen zu legen.

Die Umweltverpflichtungen sollen zu einer besseren ökologischen Situation in der Ukraine führen. Der Schutz der Umwelt erfordert umfangreiche Investitionen, weshalb viel ausländisches Kapital benötigt wird. Dies ist sicherlich vorteilhaft für die ukrainische Wirtschaft.

Das Abkommen verursacht tatsächlich einige Probleme für die Landwirtschaft der Ukraine aufgrund der Einführung von Quoten für verschiedene exportorientierte Produkte. Es ist jedoch eine gängige Praxis der Europäischen Union, Quoten für ihre Mitglieder festzulegen, um den Markt strukturierter und kontrollierter zu gestalten.

Seit 2014 haben die EU und die Finanzinstitutionen über 15 Milliarden Euro an Zuschüssen und Krediten mobilisiert, um den Reformprozess zu unterstützen, wobei starke Bedingungen für den fortlaufenden Fortschritt angeknüpft sind. Siehe hier für mehr Details zu den EU-Ukraine-Beziehungen.

Propagandistische Medien behaupten oft, dass die Ukraine zu einer Koloniegeworden sei, ihr Zustand unter dem der EU-Mitglieder liegt und viele qualifizierte Fachkräfte nach europäischen Ländern

abgewandert seien.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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