DISINFO: Die ukrainische Armee hat seit Beginn der Gegenoffensive 1.500 gepanzerte Fahrzeuge verloren.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die ukrainische Armee hat seit Beginn der Gegenoffensive 1.500 gepanzerte Fahrzeuge verloren.

SUMMARY

Im Verlauf ihrer im frühen Juni eingeleiteten Gegenoffensive hat die Ukraine erhebliche Verluste erlitten, darunter den Verlust von Hunderten von Panzern, über 1.500 gepanzerten Kampffahrzeugen und erheblichen Personalverlusten.

RESPONSE

Die Behauptung ist Teil einer laufenden pro-Kremlin Desinformationskampagne bezüglich Russlands illegalem umfassenden Einmarsch in die Ukraine. Sie versucht, eine wiederkehrende Desinformationsnarrative voranzutreiben, die die ukrainische Gegenoffensive 2023 als kostspieliges Scheitern darstellt, das keine bedeutenden Ergebnisse liefert.

Die Behauptung widerspricht sowohl den verfügbaren Beweisen für ukrainische Hardwareverluste als auch den früheren Aussagen Moskaus zu diesem Thema. Am 5. Oktober 2023 äußerte Wladimir Putin, dass die Ukraine seit Juni 1.900 gepanzerte Fahrzeuge aller Art verloren habe. Aus unklaren Gründen wurde diese Zahl inzwischen auf 1.500 reduziert.

Laut einem in den Niederlanden basierten Kriegsverfolgungsprojekt, Oryx Spioenkop, haben die ukrainischen Streitkräfte insgesamt 2.013 verloren seit Beginn des umfassenden russischen Einmarsches in die Ukraine im Februar 2022, darunter gepanzerte Personenwagen, gepanzerte Kampffahrzeuge, Bewegungsfahrzeuge der Infanterie, gepanzerte Mannschaftstransportwagen und minenresistente, zum Hinterhalt geschützte Lastwagen. Diese Zahl umfasst alle Fahrzeuge, die entweder zerstört, beschädigt, erbeutet oder aufgegeben wurden. Verfügbare Beweise machen somit die Behauptung des russischen Verteidigungsministeriums äußerst unplausibel.

Siehe hier und hier für widerlegte Behauptungen, die die ukrainische Gegenoffensive als Fehlschlag darstellen, und hier für einen weiteren Fall, in dem das russische Außenministerium logisch unmögliche Zahlen über die Verluste ukrainischer Ausrüstung angibt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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