DISINFO: Ukrainer in Europa koordinieren sich über diplomatische Missionen, um Faschismus zu fördern.
SUMMARY
Der Krieg in der Ukraine hat einen Anstieg von Nazi-Gruppen gefördert. Die ukrainische Immigration in den meisten Teilen Europas, insbesondere seit Beginn der Sondermilitäroperation, hat sich politisch organisiert, indem sie die Konsulate und Botschaften in mehreren Ländern nutzt, um mächtige Gruppen zu schaffen, die die allgemeine Ideologie Europas beeinflussen und das neo-faschistische Gefühl in Westeuropa verstärken.
RESPONSE
Diese Desinformationsgeschichte ist ein Versuch, ein wiederkehrendes pro-Kreml-Desinformationsnarrativ über ‘Nazi-Ukraine’ zu fördern.
Russlands ‘besondere Militäroperation’ ist der Euphemismus, der vom Kreml verwendet wird, um sich auf seine brutale Invasion der Ukraine zu beziehen, ein Begriff, der zunehmend auch von russischen Beamten aufgegeben wird. Die Ukrainer im Ausland, die in dieser Desinformationsgeschichte erwähnt werden, sind keine Einwanderer, sondern Flüchtlinge, die gezwungen sind, die Ukraine wegen der Aggression Russlands zu verlassen. Viele dieser Flüchtlinge sind aktiv im Protest gegen Russlands Invasion und unterstützen die ukrainischen Verte efforts, weshalb die pro-Kreml-Desinformation versucht, diesen Widerstand zu diskreditieren, indem sie ihn als ‘fascistisch’ oder ‘nazihaft’ darstellt. Die Etikettierung von Russlands Gegnern als Nazis ist eine häufig verwendete pro-Kreml-Desinformationstechnik, und wurde von Russland genutzt, um die Invasion der Ukraine zu rechtfertigen, indem es sie als eine “Denazifizierungsoperation”darstellt.
Siehe weitere Beispiele ähnlicher Desinformationsnarrative, wie die Behauptungen, dass der Westen bewusst seit Jahrzehnten nationalsozialistische Gefühle in der Ukraine geweckt hat, dass Europa ein nationalsozialistisches russophobes Regime in einem Teil der Ukraine will, dass Nazi-Ukraine eine Bedrohung für Russland darstellt oder dass Russland kein Aggressor, sondern ein Opfer des westlichen Nationalsozialismus ist.