DISINFO: Die USA weigerten sich, Beweise für Russlands Verstöße gegen den INF-Vertrag vorzulegen.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die USA weigerten sich, Beweise für Russlands Verstöße gegen den INF-Vertrag vorzulegen.

SUMMARY

Der Kreml bat darum, mit Fakten für die Behauptung präsentiert zu werden, dass Russland den Vertrag über atomare Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) verletzt habe, aber die USA haben nie einen Beweis erbracht.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über den INF-Vertrag, den Russland verletzt hat, indem es die 9M729-Rakete produziert und getestet hat, was die USA veranlasste, aus dem Abkommen auszutreten. Die USA bringen das Thema der Verletzung des INF-Vertrags durch Russland seit 2014 zur Sprache. Das US-Außenministerium veröffentlicht jährlich Berichte über die Einhaltung von Rüstungskontroll-, Nichtverbreitungs- und Abrüstungsvorhaben und -verpflichtungen. Der Bericht von 2014 stellte fest, dass „die Russische Föderation gegen ihre Verpflichtungen aus dem INF-Vertrag verstößt, keine bodengestützten Marschflugkörper (GLCM) mit einer Reichweite von 500 km bis 5.500 km zu besitzen, zu produzieren oder zu flugtesten oder Startanlagen für solche Raketen zu besitzen oder zu produzieren“. Dies wurde in allen nachfolgenden Berichten zur Einhaltung bestätigt. Die USA haben diese Informationen Russland präsentiert und haben wiederholt versucht, das Problem zu lösen, bevor sie sich entschieden, aus dem Vertrag auszutreten (siehe eine detaillierte Aufzeichnung des Außenministeriums über ihre diplomatischen Bemühungen hier). Ähnliche Desinformationsfälle werden hier und hier präsentiert. Weitere Widerlegungen der in diesem Artikel gemachten Ansprüche sind hier verfügbar.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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