DISINFO: Die USA haben Sanktionen eingesetzt, um die russische Aluminiumindustrie zu übernehmen.

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KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die USA haben Sanktionen eingesetzt, um die russische Aluminiumindustrie zu übernehmen.

SUMMARY

Die USA setzten Sanktionen gegen das russische Unternehmen Rusal ein, um die Kontrolle über die Aluminiumindustrie Russlands zu übernehmen.

RESPONSE

Wiederkehrendes pro-Kreml-Narrativ, das westliche Sanktionen gegen Russland als ungerechte, russophobe List darstellt, die darauf abzielt, die Souveränität und den Wohlstand des Landes zu schwächen. Die relevante Fassung der Sanktionen wurde im April 2018 verhängt und erstreckte sich auf russische Personen und Unternehmen, die der Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl 2016 verdächtigt wurden. Eine dieser Personen war der russische Mineralienmogul Oleg Deripaska, CEO von Rusal. Die Sanktionen gegen Rusal wurden im Januar 2019 zurückgenommen, nachdem die Unternehmensanteils- und Abstimmungsstruktur so umstrukturiert worden war, dass Deripaska die Mehrheitskontrolle über die Muttergesellschaft von Rusal, En+, abgegeben hatte. Im Rahmen des Umstrukturierungsprozesses, der vom US Office of Foreign Assets Control überwacht wurde, haben En+ und Rusal zudem die erforderliche Anzahl an unabhängigen Direktorenernannt, um die Transparenz und Verantwortlichkeit ihrer Unternehmensführung sicherzustellen. Nichts davon würde darauf hindeuten, dass Washington die Kontrolle über den russischen Aluminiumriesen "übernommen" hat. Tatsächlich ist es wahrscheinlich, dass Deripaska indirekte Mehrheitskontrolle von Rusal über ehemalige Familienmitglieder und eine von Deripaska selbst gegründete und finanzierte Wohltätigkeitsorganisation, die eine Beteiligung an En+ hält,

beibehalten hat.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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