DISINFO: Die USA stufen Wikileaks auf die gleiche Bedrohungsstufe wie Al-Qaida oder ISIS ein.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die USA stufen Wikileaks auf die gleiche Bedrohungsstufe wie Al-Qaida oder ISIS ein.

SUMMARY

Das US-Nationale Zentrum für Gegenspionage und Sicherheit warnte in seinem letzten Bericht, dass öffentliche Enthüllungsorganisationen und Hacker eine erhebliche Spionagebedrohung darstellen, die auf derselben Ebene wie Terroristen des Islamischen Staates, Al-Qaida und Iran ist. Das Dokument besagt, dass „ideologisch motivierte Akteure wie Hacktivisten, Flüchtlinge und öffentliche Enthüllungsorganisationen“ für die Vereinigten Staaten auf derselben Ebene wie nichtstaatliche Terrororganisationen wie den Islamischen Staat und Al-Qaida stehen. Obwohl der Bericht sorgfältig vermeidet, Wikileaks namentlich zu erwähnen, ist klar, dass er sich durch die im Bericht getätigten Verweise auf es bezieht.

RESPONSE

Dies ist eine bewusste Verzerrung des Inhalts von dem Bericht, der tatsächlich besagt, dass es ein wachsendes Spektrum von Akteuren und signifikanten Bedrohungen gibt, die sich gegen die Vereinigten Staaten richten, aber stellt nicht notwendigerweise Hacktivismus auf die gleiche Stufe wie Al-Qaida oder den Islamischen Staat, wie behauptet. Im Bericht gibt es keinen Verweis auf Wikileaks namentlich, der das Wort “Leaktivisten” anstelle von “Flüchtlingen” verwendet.

Sie können weitere Beispiele zu diesem Thema in unserer Datenbank sehen, wie die Behauptungen, dass Hillary Clinton Assange in einem Drohnenangriff töten wollte, dass Wikileaks bewiesen hat, dass es die CIA und nicht Russland war, die hinter dem DNC-Hack steckte, dass Oliver Stones Film “Snowden” im Westen verboten wurde oder dass der Fall Assange zeigt dass es in NATO-Ländern keine echten Informationen gibt, nur Propaganda.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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