DISINFO: Die WADA-Entscheidung gegen Russland ist eine unbegründete Bestrafung.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die WADA-Entscheidung gegen Russland ist eine unbegründete Bestrafung.

SUMMARY

[Die Empfehlungen der] Internationalen Anti-Doping-Agentur „Wada“ [sind] eine grausame und unbegründete Bestrafung für alte Probleme, für die Russland bereits bestraft wurde. Die Agentur hat eine ganze Generation [vom Teilnehmen] aufgrund alter Fehler einiger Einzelner ausgeschlossen.

RESPONSE

Verschwörungstheorie, die mit dem wiederkehrenden pro-kremlischen Desinformationsnarrativ über die Welt-Anti-Doping-Agentur und die Leugnung des staatlich geförderten Dopings von russischen Athleten übereinstimmt.

Die einstimmige Entscheidung des Exekutivkomitees der WADA wurde getroffen, nachdem die Antidoping-Agentur Russlands (RUSADA) als nicht konform mit dem Welt-Anti-Doping-Code (Code) erklärt wurde – dem Dokument, das die Antidoping-Politik in allen Sportarten und in allen Ländern harmonisiert.

Erfahren Sie hier mehr über die Entscheidung.

Am 25. November empfahl eines der wichtigsten Komitees der WADA, dass Russland mit einem vierjährigen Verbot im globalen Sport und neuen Einschränkungen für seine Athleten und Teams bei den Olympischen Spielen in Tokio im nächsten Jahr belegt wird, vorbehaltlich einer Überprüfung durch das Board im Dezember. Die WADA stellte 2018 die Antidoping-Agentur Russlands wieder her aber behielt sich das Recht vor, stärkere Strafen zu verhängen, wenn Russland keine Testergebnisse der Athleten aus dem Moskauer Labor vorlegt. Zuvor hatte das Internationale Olympische Komitee Russland von den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 ausgeschlossen aufgrund der systematischen Manipulation der Antidoping-Regeln während der Olympischen Winterspiele in Sotschi. Einzelne Athleten aus Russland traten unter der Olympischen Flagge an. "Vor drei Jahren wurde Russland dabei erwischt, eines der raffiniertesten Dopingprogramme in der Sportgeschichte durchzuführen," schreibt die New York Times. Dennoch werden russische Athleten, die nicht wegen Dopings verurteilt wurden, erlaubt unter der Olympischen Flagge zu konkurrieren.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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