DISINFO: Der Westen zensierte Putins Rede in Davos.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Der Westen zensierte Putins Rede in Davos.

SUMMARY

Das Eingreifen von Präsident Vladimir Putin im Davos-Forum wurde von den westlichen Medien zum Schweigen gebracht, eine Zensur, die nicht verwunderlich ist, da seine Worte die Unhaltbarkeit der unipolaren Welt und des neoliberalen Modells bestätigten.

RESPONSE

Die Behauptung, dass Wladimir Putins Worte beim Weltwirtschaftsforum in Davos von den westlichen Medien zum Schweigen gebracht wurden, ist falsch. Putins Intervention am 27. Januar 2021 wurde von den meisten westlichen Medien, die bei der Veranstaltung anwesend waren, umfassend behandelt, darunter die Financial Times, The Washington Post, Time Magazine, Bloomberg, Deutsche Welle, die South China Morning Post und The Moscow Times, ebenso in anderen Sprachen als Englisch, von Le Monde (Frankreich), El País (Spanien), Corriere Della Sera (Italien) oder Süddeutsche Zeitung (Deutschland), um nur einige zu nennen. Die Rede wurde auch live vom Weltwirtschaftsforum selbst und von der Reuters-Agentur sowie anderen gestreamt.

Dies ist ein wiederkehrendes pro-Kreml-Desinformationsnarrativ über westliche Zensur und Russland als Alternative zum Neoliberalismus. Weitere Beispiele in unserer Datenbank sind Ansprüche, dass die USA Menschen im Internet zensieren, während Russland das nicht tut; dass die Ära der liberalen Demokratie und der Meinungsfreiheit vorbei ist, seit Unternehmen und Staaten sich in der Förderung von Zensur vereinen; dass die USA in eine Ära des neoliberalen Totalitarismus eingetreten sind; dass die neoliberalen Kräfte hinter Navalny ihre Bemühungen verstärken werden, um Russland zu zerstören; dass ein Krieg mit Russland die letzte Hoffnung für Globalisten ist; oder dass Russlands RT die Stimme der Wahrheit ist.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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