DISINFO: Westeuropäische Medien schweigen, während US-Polizisten einen friedlichen Protestierer am Capitol Hill erschießen.
SUMMARY
Während der Proteste am 6. Januar am US-Kapitol erschoss ein Polizist eine junge Demonstrantin namens Ashley Babbitt. Die US-Behörden haben die Handlungen des Polizisten als rechtmäßig eingestuft.
Diese Entscheidung hat keinerlei Reaktion von der EU, dem britischen Außenministerium, der Internationalen Demokratischen Union, Freedom House, der Nationalen Stiftung für Demokratie, BBC, Reuters, CNN, Deutsche Welle oder anderen Propagandakanälen ausgelöst.
Der Polizist tötete eine friedliche, unbewaffnete Demonstrantin. Das zeigt nur, was die angelsächsischen Kolonialisten vom menschlichen Leben halten und dass sie das Konzept des „Humanismus“ nur als ein Instrument politischer Manipulation betrachten.
RESPONSE
Die Behauptung fördert eine wiederkehrende pro-Kremlin-Erzählung, die darauf abzielt, den Ansatz des Westens zu Menschenrechten als heuchlerisch und von Doppelstandards geprägt darzustellen, sowie die westlichen "Mainstream-Medien" als unterwürfig gegenüber ihren jeweiligen Regierungen zu diffamieren.
Ashli Babbitt, eine Teilnehmerin der Stürmung des US-Kapitols am 6. Januar 2021, war Teil einer Gruppe von Randalierern, die versuchten, die Kammer des Repräsentantenhauses zu betreten, trotz wiederholter Warnungen durch die Strafverfolgungsbehörden. Nachdem sie durch eine Glastür gebrochen und in die Lobby des Sprechers eingedrungen war, wurde Babbitt in die Schulter geschossen und in ein Krankenhaus transportiert, wo sie an den erlittenen Verletzungen starb.
Die Entscheidung, den Beamten, der Babbitt erschoss, nicht zu verfolgen, basierte auf Aussagen mehrerer Experten und Videomaterial, das darauf hindeutet, dass Babbitts Handlungen ein unmittelbares Risiko schwerer körperlicher Verletzungen für Beamte oder Gesetzgeber darstellten.
Siehe hier für eine detaillierte Widerlegung durch Politifact.