DISINFO: Junge Menschen verlassen die baltischen Staaten. Das leere Gebiet wird entweder für NATO-Stützpunkte oder zur Unterbringung von Migranten genutzt.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Junge Menschen verlassen die baltischen Staaten. Das leere Gebiet wird entweder für NATO-Stützpunkte oder zur Unterbringung von Migranten genutzt.

SUMMARY

Arbeitslosigkeit zwingt junge Menschen, die baltischen Staaten zu verlassen. Infolgedessen hat die UN Litauen, Lettland und Estland bereits auf die Liste der Länder gesetzt, die in den kommenden Jahrzehnten entvölkert werden könnten. Die NATO wird ihre Stützpunkte auf den entvölkerten Gebieten des Baltikums errichten oder diese könnten zu einem Zufluchtsort für asiatische und afrikanische Migranten werden.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml-Narrative, dass die baltischen Staaten aufgrund sinkender Demographien verschwinden. Die Behauptung von Sputnik enthält mehrere Desinformationsaussagen und Verschwörungstheorien.

  1. Die Berichte der UN enthalten keine Liste gefährdeter Länder. Laut dem UN-Datenheft über die Weltbevölkerungsprognosen wird die Bevölkerung der baltischen Staaten bis 2050 und 2100 zurückgehen, aber sie sind weit entfernt von der “Ausrottung.” Der Trend des Bevölkerungsrückgangs wurde in Osteuropa sowie in anderen Teilen der Welt beobachtet.

  2. Laut den Daten von Eurostat sind die Arbeitslosenquote sowie die Jugendarbeitslosenquote in Litauen, Lettland und Estland in den Jahren 2005-2018 gesunken.

  3. Zwei offene Fragen am Ende des Videos, dass die NATO ihre Militärbasen auf dem entvölkerten Gebiet der baltischen Staaten errichten wird oder dass diese Gebiete zur Ansiedlung asiatischer und afrikanischer Migranten genutzt werden könnten, sind Verschwörungstheorien.

Siehe mehr hier und ähnliche Desinformationsnarrative hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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