DISINFO: YouTube hat die deutschsprachigen RT-Kanäle mit Unterstützung der deutschen Regierung gesperrt.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: YouTube hat die deutschsprachigen RT-Kanäle mit Unterstützung der deutschen Regierung gesperrt.

SUMMARY

Es besteht kein Zweifel, dass YouTube die deutschsprachigen Kanäle von RT mit Unterstützung der deutschen Regierung entfernt hat.

Die Entfernung stellt einen Akt der Informationsaggression seitens YouTube dar.

RESPONSE

Die Behauptung stellt YouTubes Maßnahmen als motiviert von Zensur und anti-russischen Sentiment dar, ohne jemals den offiziellen Grund für die Deaktivierung der beiden Kanäle zu erwähnen.

YouTube hatte RT, das vom russischen Staat finanziert wird, eine Warnung erteilt für die Verbreitung von Falschinformationen über die Coronavirus-Pandemie. Es erhielt eine Warnung und wurde für 7 Tage vorübergehend gesperrt, um neue Inhalte auf der Videoplattform hochzuladen. Diese Entscheidung wurde gemäß YouTubes Richtlinie zur Bekämpfung von "COVID-19-Desinformation" getroffen, wie hier dargelegt.

RT DE versuchte dann, das Verbot zu umgehen, indem es neue Videos auf seinem zweiten Kanal "Der fehlende Part" ("The Missing Part") hochlud. YouTube reagierte darauf, indem es beide deutschsprachigen RT-Kanäle löschte, da dies einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von YouTube darstellt.

Die deutsche Regierung war nicht involviert bei der Blockierung der der russischen Staatsgemeinschaft RT’s deutschsprachigen Kanäle auf YouTube. „Es ist eine Entscheidung von YouTube, basierend auf Regeln, die von YouTube erstellt wurden, es ist keine Maßnahme (ergriffen von) der deutschen Regierung oder anderen offiziellen Organisationen,“ erklärte der Sprecher der deutschen Regierung, Steffen Seibert. Er sagte, wer etwas anderes behaupte, fabuliere eine Verschwörungstheorie.

Siehe hier für weitere Widerlegungen durch The Insider (in russischer Sprache).

Siehe auch Drei Dinge, die Sie über RT und Sputnik wissen sollten.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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