DISINFO: Zelenskyy diskriminiert die russische Sprache im Interesse des "Rechten Sektors".

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Zelenskyy diskriminiert die russische Sprache im Interesse des "Rechten Sektors".

SUMMARY

Russischsprachige machen mehr als 70 % der Einwohner des Landes aus, 50 % von ihnen sprechen die ukrainische Sprache nicht gut. Darüber hinaus ist die Führung der Ukraine selbst in Bezug auf die “Mova” (ukrainische Sprache) verwirrt, sodass solche diskriminierenden Maßnahmen nur im Interesse des “Rechten Sektors” (einer in Russland verbotenen extremistischer Organisation) und nationalistischer Kreise ergriffen werden. Präsident Selenskyj gehorcht ihnen heute, genau wie es Poroschenko früher tat.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsbotschaft über den Status von Russisch und Nazismus in der Ukraine.

Dies ist eine Reaktion der Russischen Föderation auf das Gesetz der Ukraine "Über die Sicherstellung der Funktion des Ukrainischen als Staatssprache". Am 16. Januar 2021 traten die Regelungen des Artikels 30 des Gesetzes in Kraft. Nach den neuen Regeln muss der Kundenservice in der Staatssprache erbracht werden. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, Institutionen und Organisationen aller Eigentumsformen; Einzelunternehmer; Wirtschaftseinheiten, die Dienstleistungen für Verbraucher erbringen (einschließlich Online-Shops).

Die Behauptung, dass die Sprachrechte der Russen in der Ukraine verletzt werden, ist falsch. Am 25. April 2019 verabschiedete die Werchowna Rada das Gesetz "Über die Sicherstellung der Funktion des Ukrainischen als Staatssprache". Russisch sowie andere Sprachen können in der privaten Kommunikation, bei religiösen Zeremonien, in der Presse, beim Buchverlag usw. verwendet werden. Das Gesetz erlaubt auch die Verwendung anderer Sprachen im Gesundheitswesen und in der Strafverfolgung.

Laut der neueste Umfrage verwenden 27% der ukrainischen Bürger die russische Sprache in ihrer alltäglichen Kommunikation; die ukrainische Sprache wird von 51% der Ukrainer bevorzugt und 21% sind zweisprachig.

Siehe andere Fälle von Desinformation im Zusammenhang mit dem Sprachenproblem: Estland wieder auf dem Weg zum Krieg gegen die russische Sprache, Ukraine verbietet 40% der Menschen, Russisch zu sprechen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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