DISINFO: Zelenskyy gleichsetzt Amnesty International mit „Terroristen“, weil sie die ukrainische Armee kritisieren.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Zelenskyy gleichsetzt Amnesty International mit „Terroristen“, weil sie die ukrainische Armee kritisieren.

SUMMARY

Zelenskyy vergleicht Amnesty International mit “Terroristen”, weil sie den ukrainischen Militär kritisieren, das Zivilisten gefährdet.

RESPONSE

Die Behauptung ist eine bewusste Verzerrung der Äußerung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 4. August 2022, in der er den umstrittenen Amnesty International Bericht mit dem Titel „Ukrainische Kampftaktiken gefährden Zivilisten“ scharf kritisierte. Selenskyjs exakte Worte lauteten: „Heute haben wir einen Bericht von Amnesty International gesehen, der versucht, einen Terrorstaat zu amnestieren und die Verantwortung vom Aggressor auf sein Opfer zu verschieben“.

Im ganzen Statement ist klar, dass der ukrainische Präsident sich nur auf Russland und dessen Aktionen bezieht, wenn er den Begriff „Terrorist“ verwendet, und obwohl er den Bericht angreift und die Organisation beschuldigt, diese Aggressionen zu rechtfertigen, gleicht er keineswegs beide Arten von Aktivitäten einander an.

Durch diese Verzerrung und Übertreibung versucht diese Geschichte, die Führung von Wolodymyr Selenskyj zu diskreditieren, ein häufiges Ziel pro-kremlischer Desinformation. Siehe andere Beispiele ähnlicher pro-kremlischer Desinformationsbotschaften, wie die Behauptungen, dass Selenskyj eine Marionettenpuppe in den Händen des Westens ist, dass er die Ukrainer nicht vor Russlands Offensive gewarnt hat, um seine eigene Regierung zu retten, dass er militärischen Rat von seinem 9-jährigen Sohn bekommt, oder dass er nur eine Marketingoperation ist, ein jüdisches Gesicht für ein nazistisches Regime.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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